Kinderschutz im Verein

Schutz vor sexualisierter Gewalt ist Bestandteil unseres Leitbilds

Sexuelle Gewalt zwischen oder gegenüber Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern stellt eine Verletzung der Menschenwürde und eine Missachtung des Kindeswohls dar. Sexuelle Gewalt führt dazu, dass Motivation, Leistungsfähigkeit und Gesundheit der Betroffenen eingeschränkt und die Entwicklung der Persönlichkeit gestört werden.

Sexualisierte Gewalt oder sexuelle Belästigung steht damit im krassen Gegensatz zu allem, für das der FC Union60 mit seinen Zielen und seinen Grundsätzen für ein sportlich faires Miteinander steht. Der Verein hat zur Präventation und für den Fall des Bekanntwerdens von sexualisierter Gewalt oder auch sexueller Belästigung im oder im Umfeld des Vereins Maßnahmen umgesetzt und Strukturen geschaffen, gegen solche Handlungen oder solches Verhalten konsequent entgegengetreten und seine Mitglieder gleich welchen Geschlechts zu schützen und sie gegebenenfalls zu unterstützen und ihnen zu helfen.

Aufbauend auf dem Leitbild des Vereins und dem Verhaltenskodex seiner ehrenamtlichen Mitarbeiter schafft der Verein ein respektvolles und faires und ein offenes und transparentes Miteinander, das Einzelnen oder die Einzelne ermutigt, sich bei Problemen mit sexualisierter Gewalt oder sexueller Belästigung gegenüber Personen ihres Vertrauens im Verein zu öffnen.

Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis

Wir wählen Trainer und Trainerinnen, Betreuer und Betreuerinnen und unsere anderen Ehrenamtlichen bewusst aus und lassen uns von allen, die neu bei uns anfangen und Kontakt zu Kindern oder Jugendlichen im Verein haben, das erweiterte
polizeiliche Führungszeugnis zeigen. Dieses wird in regelmäßigen Abständen (spätestens alle vier Jahre) neu vorgelegt.

Die Beantragung eines solchen Zeugnisses unterstützt unsere Geschäftsstelle soweit wie es möglich ist.

Fortbildung von Trainern und Trainerinnen

Unsere Trainer und Trainerinneninnen werden  für den Kinderschutz und die Prävention vor sexualisierter Gewalt im Sport fortgebildet und sensibilisiert. Dies geschieht bei unseren lizensierten Trainern in Zusammenhang mit den Kursen zur Verlängerung der Gültigkeit der Lizenzen. Ansonsten nehmen wir dafür die Angebote des Bremer Fußballverbandes oder des Landessportbundes Bremen wahr – auch gerne in Form expliziter Fortbildungen bei uns im Verein.

Verhaltenskodex

Wir haben in gemeinsam mit Vorstand, Beirat und Trainern und Trainerinnen eine Selbstverpflichtungserklärung (Verhaltenskodex) erarbeitet, die unsere Trainer und Trainerinnen unterschrieben haben und die bei Neueinstellungen kommuniziert und unterzeichnet wird.

Erklärung

Ich respektiere die Würde jedes Kindes, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und verspreche, alle jungen Menschen, unabhängig von ihrer sozialen, ethnischen und kulturellen Herkunft, Weltanschauung, Religion, politische Überzeugung, sexueller Orientierung, ihres Alters oder Geschlechts, gleich und fair zu behandeln. Weiterhin trete ich jeder Diskriminierung jeglicher Art sowie antidemokratischem Gedankengut entschieden entgegen.

VERHALTENSREGELN FÜR BEI UNION60 EHRENAMTLICH TÄTIGE

Wir, die als TrainerInnen und BetreuerInnen und in anderer Funktion für den FC Union 60 Bremen ehrenamtlich Tätigen leben den o. g. Verhaltenskodex unseres Vereins und verpflichten uns hiermit auf die folgenden, von uns selbst erarbeiteten Verhaltensregeln im Umgang mit den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen:

01 – KÖRPERLICHE KONTAKTE: Körperliche Kontakte zu unseren SpielerInnen, z.B. Ermunterung, Gratulation oder Trösten, dürfen das pädagogisch sinnvolle und rechtlich erlaubte Maß nicht überschreiten.  Auch erlaubte körperliche Kontakte sind sofort einzustellen, wenn der Spieler oder die Spielerin diese nicht wünscht.

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Vertrauenspersonen

Letztlich ist bei Union60 immer der Vorstand für den Sportbetrieb und das damit verbundene Miteinander von Mitgliedern im Verein zuständig und für jedes Mitglied bei Fragen oder Problemen ansprechbar. Näher dran an Spielern und Spielerinnen und ihnen vertraut sind aber die Trainer und Betreuer der Mannschaften. Sie sind daher in der Regel vorrangige Adressaten, wenn Mannschaftsangehörige oder deren Erziehungsberechtigte Rat und Hilfe brauchen.

Für einen professionelleren Umgang mit dem Thema sexualisierter Gewalt braucht der Verein aber eine weitere Ebene, die speziell auf dieses Thema zugeschnitten und unabhängig von Mannschaften und mit mehr Sachkenntnis agieren kann und Betroffene besser unterstützen kann. Daher hat der Verein Vertrauenspersonen benannt, an die sich die Spieler und Spielerinnen, genauso aber auch die Trainer, Trainerinnen und Betreuer, Betreuerinnen von Mannschaften, sonstige ehrenamtliche Mitarbeiter, Mitarbeiterinnen oder auch die Erziehungsberechtigten von minderjährigen Vereinsmitgliedern wegen sexualisierter Gewalt oder sexueller Belästigung wenden können.

Die Vertrauenspersonen des Vereins sind unabhängig von den satzungsmäßigen Organen des Vereins.

schwerpunktmäßig für unsere kleinsten Fußballer und Fußballerinnen:

Petra Gerbode

Telefon:
0160 94510724

E-Mail:
p.gerbode@web.de

Christian Weber

Telefon:
0173 2192748

E-Mail:
waebba@arcor.de

schwerpunktmäßig für unsere jugendlichen Fußballer und Fußballerinnen:

Luca Henneke

Telefon:
0176 21627314

E-Mail:
lucahenneke@web.de

Anja Dammasch

Telefon:
0171 2973373

E-Mail:
anja.dammasch@arcor.de

schwerpunktmäßig für unsere Rugby’s:

Olan Scott Pinto

Telefon:
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E-Mail:
olan.scottpinto@posteo.de

Valerie Puschmann

Telefon:
?

E-Mail:
valpu@gmx.de

schwerpunktmäßig für unsere American Footballer:

Michi Berner

Telefon:
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E-Mail:
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Handlungsleitfaden Intervention

Die Vertrauenspersonen sind für ihre Beratungstätigkeit in geeigneter Weise geschult, sie sind aber keine umfassend ausgebildeten Fachleute in dem Thema. Sie fungieren als erste vertrauenswürdige Ansprechpartner für Betroffene, beraten sie und klären sie über das weitere Vorgehen auf. Dabei folgen sie dem Handlungsleitfaden zur Intervention des Vereins und wenden sich abhängig vom geschilderten Vorfall für einen erforderlichen professionellen Umgang mit konkreten Fällen an geeignete Stellen, an die sie die Fälle übergeben, um die weiteren notwendigen Schritte durchzuführen.

Im weiteren Verfahren begleiten und unterstützen die Vertrauenspersonen die einbezogenen Fachleute als Vereinsvertreter bei der Anhörung von Zeugen und beschuldigten Personen.

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