Der Verein

Zuerst ein bisschen was zu Geschichte …

Der FC Union60 ist 1998 durch Zusammenschluss des Fußballvereins BBV Union von 1901 und der Fußballabteilung von Bremen 1860 als reiner Fußballverein entstanden.

Von ursprünglich gut 200 Mitgliedern ist Union60 inzwischen auf über 800 Mitglieder, davon etwa 600 Fußballer angewachsen und erfreut sich großer Beliebtheit in der östlichen Vorstadt Bremens.

Union60 setzt damit im Fußball die langjährige Arbeit dieser beiden Bremer Traditionsvereine fort.

2001 kamen Rugby und 2017 American Football als neue Sportarten dazu.

Im Rugby können wir heute Angebote für Herren, Frauen und Jugendliche machen. American Football bietet Mannschaften im Herren- und im Jugendbereich an.

Im Fußball ist Union60 heute mit 37 Mannschaften einer der größten am Spielbetrieb des Bremer Fußballverbandes teilnehmenden Vereine.

Union60 hat das Glück auf zwei 100 Jahr – Feiern zurückblicken zu können. 1991 feierte die Fußballabteilung von Bremen 1860 die Gründung von 1891 und 2001 veranstaltete dann Union60 selbst eine große Feier zum 100sten Jahrestag als Nachfolger des BBV Union von 1901. Zu dieser Feier hat der Verein eine sehr umfangreiche Chronik herausgegeben, die man hier herunterladen kann.

Der ursprünglich das Bild hochladende Benutzer war Otium in der Wikipedia auf Deutsch (Originaltext: Wilhelm Richter, gestorben 1930) Bearbeitung: MagentaGreen and others, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=77212600

1926:
Bau der ABTS Kampfbahn in der Pauliner Marsch mit Betontribüne und Restaurant und angegliedertem Freibad durch den Allgemeinen Bremer Turn- und Sportverein (ABTS), dem Vorläuferverein von Bremen 1860


1929:
Verkauf des Stadions und Umbenennung in „Weser Stadion“

1951:
Den sportlich größten Erfolg unserer Vereinsgeschichte feierte der Vorläuferverein Bremen 1860 im Jahre 1951 als
Deutscher Amateurmeister

Das wohl berühmteste Vereinsmitglied ist Thomas Schaaf, der mehrere Jugendmannschaften des BBV Union durchlief, bevor er 1972 als Spieler zum SV Werder Bremen wechselte. Hier entwickelte er sich zunächst zu einem sehr erfolgreichen Bundesliga Spieler bevor er dann ein nicht weniger erfolgreicher Trainer des SV Werder Bremen wurde.


… und nun etwas zu unserem heutigen Anspruch – unserem Leitbild

Union 60 ist ehrenamtlich geführt

Union60 ist ein ehrenamtlich geführter Verein, d.h. er ist auf das freiwillige Engagement von Vereinsmitgliedern und verantwortungsbewussten Bürgern angewiesen. Der Verein verfügt für den Sportbetrieb nur über begrenzte finanzielle und räumliche Ressourcen.

und bietet Fußball-, American Football – und Rugbysport

Der Verein betreibt Fußball-, American Football- und Rugbysport für Kinder und Jugendliche, für Damen und für Herren. Dabei versteht sich Union60 als Stadtteilverein in der östlichen Vorstadt Bremens mit einer sehr heterogenen Bevölkerungsstruktur einerseits als Breitensportverein, der in seinen Mannschaften die Bedürfnisse nach spielerischer Bewegung und sozialer Integration befriedigt. Er erfüllt damit eine wichtige gesellschaftliche Funktion hinsichtlich der sportlichen Fitness und hinsichtlich des Miteinanders von Menschen unterschiedlicher Herkunft. Andererseits versteht sich Union60 im Fußball als sportlich ambitionierter Verein mit auch Leistungssport-orientierten Mannschaften.

in Leistungssport- und Breitensport-orientierten Teams

Union60 unterscheidet daher im Fußball Leistungssport-orientierte Mannschaften von Breitensport-orientierten Mannschaften und  berücksichtigt Leistungssport-orientierten Mannschaften  gegenüber Breitensport-orientierten Mannschaften angesichts der hohen Anforderungen des Leistungswettbewerbs angemessen. Dies betrifft z.B. die Zuweisung von Trainings- und Spielzeiten, sowie –orten oder finanzielle Rahmenbedingungen.

Dabei kommt dem Verhältnis dieser Mannschaften im Verein eine besondere Bedeutung zu: Nur durch gegenseitige Rücksicht und Akzeptanz von Leistungssport-orientierten Mannschaften gegenüber Breitensport-orientierten Mannschaften und umgekehrt, kann der Verein seiner gesellschaftlichen Verantwortung in der Jugend-, Gesundheits- und Integrationsarbeit gerecht werden.

Eltern sind für uns in den Jugendmannschaften ein wichtiges Bindeglied zwischen den Verantwortlichen unseres Vereins und den uns anvertrauten Kindern sowie Jugendlichen. Ein vertrauensvoller Austausch mit ihnen, ihre Hilfe und Unterstützung für den Trainings- und Spielbetrieb ist ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit unseres Vereins – weil Union60 ein gemeinnütziger Verein und kein Dienstleistungsbetrieb ist.

oder auch für Freizeitgruppen

Daneben fördert der Verein in Freizeitgruppen Fußballer/innen aller Altersklassen, die unabhängig von einem organisierten Spiel- und Trainingsbetrieb regelmäßig Fußball spielen wollen. Solche Sportler/innen werden als Gruppe Mitglied des Vereins, sie werden von der Geschäftsstelle des Vereins betreut und haben keine/n Trainer/in oder Betreuer/in. Für Freizeitgruppen werden Spielmöglichkeiten auf der Sportanlage nachrangig gegenüber den am Spielbetrieb der jeweiligen Verbände beteiligten Vereinsmannschaften geschaffen.

Gegenüber unseren Mitgliedern berücksichtigen wir den Ehrenkodex des Deutschen Olympischen Sportbundes:

  • Die Persönlichkeit jedes Kindes, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wird geachtet und dessen Entwicklung wird unterstützt.
  • Die Würde jedes Kindes, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wird respektiert und alle jungen Menschen, unabhängig ihrer sozialen, ethnischen und kulturellen Herkunft, Weltanschauung, Religion, politischen Überzeugung, sexueller Orientierung, ihres Alters oder Geschlechts, werden gleich und fair behandelt. Diskriminierung jeglicher Art sowie antidemokratischem Gedankengut wird entschieden entgegengewirkt.
  • Dem persönlichen Empfinden der dem Verein anvertrauten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wird Vorrang gegeben vor den persönlichen sportlichen und beruflichen Zielen von Trainern und Trainerinnen, sowie Betreuern und Betreuerinnen.
  • Die individuellen Empfindungen zu Nähe und Distanz, die Intimsphäre und die persönlichen Schamgrenzen der uns anvertrauten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden respektiert.
  • Das Recht des uns anvertrauten Kindes, Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf körperliche Unversehrtheit wird geachtet und es wird keine Form der Gewalt, sei sie physischer, psychischer oder sexualisierter Art, ausgeübt.
  • Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene werden bei ihrer Selbstverwirklichung zu angemessenem sozialen Verhalten anderen Menschen gegenüber angeleitet.
  • Sportliche und außersportliche Angebote werden stets an dem Entwicklungsstand der uns anvertrauten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ausgerichtet. Dabei werden kinder- und jugendgerechte Methoden eingesetzt.

In unserem Spiel- und Trainingsbetrieb ist Gewaltlosigkeit, Respekt und Fairplay die Grundlage unseres Verhaltens:

  • Wir wollen unsere Wettkampfspiele gewinnen, akzeptieren Niederlagen aber mit Würde und Respekt vor der gegnerischen Mannschaft. Dadurch repräsentieren wir unseren Verein in der Öffentlichkeit in positiver Weise
  • Wir halten uns im Training und in den Spielen an die Spielregeln und respektieren unsere Mitspieler/innen und unsere Gegenspieler/innen ungeachtet ihrer Religion, ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts oder ihrer Herkunft.
  • Wir gewinnen und verlieren als Team, in dem jede/r in ihrer/seiner Rolle wichtig ist – Trainer/innen und Betreuer/innen genauso wie Spieler/innen. Wir freuen uns miteinander über Erfolge und stehen bei Misserfolgen zusammen und halten uns mit Vorwürfen zurück.
  • Schiedsrichter sorgen für die Einhaltung von Spielregeln, für Disziplin und für Fairness in Spielen. Wir akzeptieren ihre Entscheidungen und unterstützen sie, damit alle mehr Spaß am Spiel haben.
  • Die Zuschauer und Eltern sorgen für Stimmung und unterstützen die Mannschaft und ihre Kinder stets positiv. Sie erwarten ein faires Spiel, müssen sich selbst aber ebenso fair verhalten. Sie respektieren die sportlichen Entscheidungen des Trainers/der Trainerin ebenso wie die des Schiedsrichters und nehmen weder durch Handlungen noch verbal ungebührlich Einfluss auf das Spielgeschehen.
  • Wir lehnen Gewalt jeglicher Art ab und stellen uns ihr entgegen – auf dem Platz genauso wie am Spielfeldrand. Ein Fußball-, Rugby- oder American Footballspiel ist friedlicher Sport, bei dem wir zeigen wollen wie gut wir uns technisch und taktisch auf dem Platz verhalten können. Wir bekämpfen ebenso Korruption, Alkohol-, Drogen- und Medikamentenmissbrauch – nicht nur, aber gerade auch zur Leistungsmanipulation. Deswegen spielen wir fair und kämpfen bis zum Schluss um den Erfolg und wir betrügen nicht. Ein Sieg ist wertlos, wenn er nicht ehrlich und fair zustande gekommen ist.